Körper und Heilung

(mit freundlicher Genehmigung von Robert Betz (robert-betz.com), von dem viele dieser Gedanken stammen, und die ich auch als meine Wahrheit erkannt habe)

Wenn wir über Heilung sprechen, dürfen wir uns erst einmal bewusst machen, was Krankheit ist.

Krankheit ist immer mit einer Energieblockade verbunden.

Wenn unser Körper Krankheitssymptome zeigt, fließen auf irgendeiner Ebene die Energien nicht frei.

Das können verdrängte Emotionen oder Konflikte sein, das können Blockaden in unserem Denken sein, das können alte, meist von anderen übernommene Glaubenssätze und Überzeugungen sein …

Unsere klassische Schulmedizin geht von einer Art Krieg in unserem Körper aus. Da sind die Guten, die die Bösen bekämpfen, die oft von außen eindringen, oder auch im Innern angreifen.

Über lange Jahre haben wir unsere Verantwortung für unseren Körper und dessen Zustand an Ärzte und Mediziner abgegeben. Nichts gegen Ärzte und Mediziner, denn sie sind ja auch in diesem Krankheitsverständnis aufgewachsen – wie wir alle – und haben basierend darauf ihre Ausbildung erhalten.

Was passiert ist über die Jahrzehnte, wenn nicht Jahrhunderte, ist dass wir diese Menschen fast in einen Götterstatus erhoben haben. Wir glauben alles, was sie uns erzählen, natürlich.

Aber haben wir uns jemals gefragt, ob wir das einfach so glauben wollen?

Ist uns bewusst, dass wir uns hier frei entscheiden können, ob wir eine Diagnose glauben wollen?

Haben wir jemals eine Diagnose angezweifelt und beispielsweise noch eine zweite ärztliche Meinung/Diagnose eingeholt, bevor wir einer bestimmten Therapie zugestimmt haben?

WICHTIG ist hier die Verantwortung zu übernehmen für uns selbst und unseren Körper und somit für die eigene Gesundheit!!!

Wir sind Schöpfer/Schöpferin unserer gesamten Lebenswirklichkeit, so auch dem Zustand unseres Körpers, den wir meist sehr unbewusst behandeln.

Und dieser Körper ist ein reiner Diener, UNSER Diener! Er hat keinen eigenen Willen. Er besteht aus vielen Billionen Körperzellen, die alle ein Bewusstsein haben, Zellbewusstsein.

Und jede dieser Zellen kriegt genau mit, was wir denken (vor allem über unseren Körper!!!), wie wir fühlen und sprechen über ihn, und reagiert entsprechend darauf.

Unsere Deutsche Sprache ist da auch oft sehr deutlich …

Vielleicht hast du die folgenden Redewendungen schon mal gehört?

„sich die Zähne an etwas ausbeißen“

„einem läuft die Galle über“

„die Schnauze voll haben“

„jemandem platzt der Kragen“

„jemandem sitzt die Angst im Nacken“

„jemandem was husten wollen“

„sich nicht gehen lassen“

Es gibt noch viele solcher Redensarten, die allesamt darauf hinweisen, dass unser Denken und Fühlen bzw. der freie Fluss dieser Energien, also Gedanken und Emotionen, elementar wichtig ist für den Zustand unseres Körpers und dessen Gesundheit.

Da dem so ist, ist unsere Beziehung zu unserem eigenen Körper von immenser Wichtigkeit!

Ich möchte dir ein paar Fragen anbieten, die du dir selbst (am besten schriftlich) beantworten kannst, wenn du magst, um deine Beziehung zu deinem Körper zu überprüfen:

Was denkst du über deinen Körper?

Findest du deinen Körper schön?

Was gefällt dir nicht an deinem Körper?

Was findest du hässlich an ihm?

Worauf bist du stolz an deinem Körper?

Wie oft bewertest du dein Aussehen, also deinen Körper?

Verurteilst du deinen Körper? Wenn ja, wofür?

Wieviel liebevolle Aufmerksamkeit schenkst du deinem Körper?

Wieviel Entspannung gönnst du ihm, täglich?

Wieviel Freude, wieviel zärtliche Berührung schenkst du ihm?

Wie oft gönnst du deinem Körper die Freuden der Sexualität?

Hast du deinen Körper jemals 15 Minuten lang nackt in einem großen Spiegel betrachtet?

Wenn ja, was waren deine Gedanken dabei?

Was hast du dabei deinem Körper gegenüber gefühlt?

(Ich kann diese Spiegelübung wirklich jedem empfehlen, die sich und dem Verhältnis zum eigenen Körper auf die Schliche kommen will)

Egal, wie deine ganz persönlichen Antworten auf diese Fragen ausfallen, mach dir bitte bewusst, dass sie (die Antworten) dein Schöpferwerkzeug sind, mit denen du deinen Körper täglich formst und erschaffst.

Unser Körper ist vor allem auch ein hervorragender Signalgeber.

Er spricht zu uns durch Körperempfindungen, wie z.B. Enge, Schwere, Druck bis Verspannung, Schwindelgefühl, Übelkeit, Taubheitsgefühl, …

Dies sind die ersten der sogenannten „Symptome“, die wir aber meist ignorieren oder gar nicht bewusst wahrnehmen.

Hinter diesen Körperempfindungen steckt meist eine oder mehrere verdrängte Emotionen, die wir nicht fühlen wollten, weil sie so unangenehm waren oder wir damit nicht geliebt wurden (schon in der Kindheit haben wir das gelernt!). So erzeugt Trauer, wenn sie verdrängt wird, meist Schwere; Angst erzeugt oft Enge; Wut erzeugt oft Verspannung.

Diese Emotionen wollen einfach nur gefühlt werden, annehmend und bejahend, dann können sie weiterfliessen und müssen unseren Körper nicht belasten.

Schmerz ist KEIN Gefühl. Schmerz im Körper – egal ob physisch oder psychisch – ist der Widerstand gegen das Fühlen der wahren Gefühle. Also eine Energieblockade, die verhindert, dass die Emotionen frei fließen können.

Die nächste Stufe der Signale unseres Körpers sind die sogenannten „Krankheitssymptome“ oder „Krankheiten“.

So führt z.B. chronisch unterdrückte Trauer zu einer „Depression“, chronisch unterdrückte Angst wird zur „Panikattacke“ und chronisch unterdrückte Wut wird zu „Magengeschwür“, „Migräne“, „Krampfadern“, „Schilddrüsenfehlfunktionen“, … alle Druckkrankheiten haben unterdrückte Wut als Ursache. Ein unfriedliches Verhältnis zu unserem Mann- bzw. Frau-Sein hat meist Symptome an Hoden und Prostata bei den Männern, und an Brüsten, Gebärmutter und Eierstöcken bei den Frauen zu folge.

Das sind dann Signale, die wir nur selten ignorieren können.

Der Körper hat eine Botschaft für uns!!!

Der Körper hat eine Botschaft für uns, die er zuerst ganz sanft kommuniziert. Wenn wir nicht darauf reagieren, werden die Botschaften intensiver. Nicht weil wir hier leiden sollen, sondern weil wir hier über den Körper eine Botschaft unserer SEELE bekommen – und die will gehört werden!

DIE SEELE SPRICHT ÜBER DEN KÖRPER ZU UNS!!!

Und wir dürfen wieder lernen, diese Sprache zu verstehen und aufmerksam wahrzunehmen, was unser Körper uns mitteilen will.

Zwei klassische Beispiele:

Du bist abends schon um 19 Uhr hundemüde. Deine Seele sagt: geh ins Bett! Dann tu das bitte.

Du machst Sport und dir tut dabei z.B. das Knie weh. Deine Seele sagt: hör auf dich zu überlasten! Dann tu das bitte.

(Kein Sport der Welt ist „gesund“, wenn der Körper dabei schmerzt!!!)

Was können wir also tun, um eine liebevolle Beziehung zu unserem Körper zu erschaffen?

Nun, wir dürfen uns zu allererst dafür entscheiden! Nichts ist so machtvoll wie eine bewusste und kraftvolle Entscheidung!

Die könnte z.B. lauten:

„Ich entscheide mich, ab sofort immer liebevoller und bewusster mit meinem Körper umzugehen. Ich öffne mich dafür, seine Signale wahrzunehmen, zu verstehen und danach zu handeln.“

Und dann richte dich direkt an deinen Körper und sei dir bewusst, dass jede Zelle dich versteht:

„Ich danke dir, mein lieber physischer Körper, für dein Dienen all die Jahre. Ich bitte dich um Verzeihung dafür, dass ich in der Vergangenheit so unbewusst und lieblos mit dir umgegangen bin. Das wird jetzt anders. Ich freue mich auf die Zukunft mit dir.“

Wir dürfen uns dann bewusst machen, was wir über unseren Körper denken, wie wir über ihn fühlen. Das geht wirklich am besten mit der Spiegelübung, wie bereits beschrieben bzw. der Beantwortung der Fragen am Anfang des Textes.

Das ist sozusagen die Bestandsaufnahme.

Alles was dabei an Gefühlen auftaucht, darf einfach gefühlt werden.

Ist da Scham, Minderwertigkeit, Trauer, … was ist es, was in dir aufsteigt bei der Spiegelübung oder bei den Fragen?

Alles das kannst du einfach fühlen. Mehr will ein Gefühl nicht von dir.

Wie geht das?

Einfach in die Stille gehen, das heißt in einem ruhigen Raum, ohne Störung oder Ablenkung, sitzen und die Augen schließen. Dann sanft und tief atmen und die Emotion, was immer es ist, da sein lassen, nur wahrnehmen und fühlen. Nach einer gewissen Zeit wird sie von selbst gehen. Sie konnte durch deine Annahme und dein Fühlen weiterfliessen.

Was wünscht sich dein Körper noch von dir?

Dein Körper braucht 3 Dinge, um gesund und vital zu bleiben. Und DU kannst sie ihm jeden Tag geben!

  1. Liebe
  2. Dankbarkeit
  3. Freude

Das sind die 3 hochschwingendsten Energien, die es überhaupt gibt.

Geben wir doch unserem Körper täglich jede Menge davon!!! Das ist die beste Voraussetzung für unsere physische wie psychische Gesundheit.

Fassen wir kurz zusammen:

  1. Wir entscheiden selbst, ob wir einer Diagnose Glauben schenken oder nicht
  2. Wir übernehmen die Verantwortung für den Zustand unseres Körpers und Annahme dessen
  3. Wir machen eine Bestandsaufnahme über unsere Beziehung zu unserem Körper
  4. Wir fühlen unsere Emotionen, die wir unserem Körper gegenüber haben, bejahend
  5. Wir entscheiden uns, die Botschaften unserer Seele über den Körper zu verstehen
  6. Wir schenken unserem Körper Liebe, Dankbarkeit und Freude

Abschließend den Bogen zu kriegen, ist nicht so leicht, stelle ich fest.

Ich hab bei Heilung angefangen und bin beim Körper rausgekommen.

Wie geschieht nun aber Heilung?

Wenn wir alle Schöpferwesen sind, und wenn jeder Gedanken schöpferisch ist, dann liegt auf der Hand, dass wir einen großen Einfluss auf unseren eigenen Heilungsprozess haben.

Einige Fragen in diesem Zusammenhang:

Halte ich Heilung überhaupt für möglich?

Welches Bild habe ich von einer bestimmten Krankheit?

Wie könnte ich die Situation aus einer anderen Perspektive betrachten, die sich leichter anfühlt?

Welche Antworten steigen in mir auf, wenn ich diese Fragen stelle?

In einem meiner Videos erkläre ich, wie wir mit unseren Gedanken oft unbewusst eine Heilung verhindern. Ich möchte es gerne hier teilen, weil es sehr anschaulich macht, was ich meine.

Jeder Mensch verfügt über unbegrenzte ihm oder ihr innewohnende Selbstheilungskräfte.

In Wirklichkeit ist das heilende Element die LIEBE.

LIEBE ist die kraftvollste und machvollste Energie, die es im ganzen Universum gibt.

Liebe ist unsere wahre Natur. Wir sind Liebe. Jede. Jeder.

Und wo Heilung geschieht, ist immer LIEBE im Spiel.

Liebe bedeutet hier auch ANNAHME. Die Annahme meines jetzigen Gesundheitszustandes ist Voraussetzung für die Veränderung desselben!

Hier wirkt meist folgendes Energiegesetz:

Wogegen du dich wehrst und wogegen du ankämpfst, dem führst du Energie zu.

Übersetzt heißt das:

Wenn ich gegen eine Krankheit kämpfe, sie möglichst schnell weg haben will, verstärke ich sie noch und es kann sich nichts an meinem Zustand verändern.

Genau hierauf basiert unser (noch) aktuelles Krankheitsverständnis … dass es da etwas zu bekämpfen gibt, quasi ein Krieg im Organismus.

Was in der Schulmedizin getan wird, ist alles GEGEN etwas gerichtet. Deswegen werden auch nur Symptome, aber keine Ursachen behandelt. Die Ursache von jeglichem Körpersymptom ist im Feinstofflichen zu finden, also in unserem Denken und Fühlen (belastende Gedanken und verdrängte Emotionen). Die Symptome auf Körperebene zu mildern ist natürlich sinnvoll, allerdings nur dann, wenn die Ursachen im Feinstoff auch angeschaut werden. Andernfalls wird sich das Thema/Symptom nach einiger Zeit an anderer Stelle wieder zeigen (die Schulmedizin nennt das „Symptomverschiebung“).

Heilung bzw. die Gesunderhaltung unseres Körpers ist – nach meiner Erfahrung – von folgenden Dingen abhängig:

  1. Ein liebevolles, von Wertschätzung und Dankbarkeit geprägtes Verhältnis zum eigenen Körper
  2. Dem Körper bewusst das schenken, was ihm gut tut: Entspannung, Erholung, Bewegung, frische Luft, gutes Essen, klares Wasser, Natur, erfüllenden Sex, … und gaaaanz viel Freude jeden Tag!
  3. Bejahendes Fühlen unangenehmer, bisher abgelehnter und verdrängter Emotionen, damit sie weiterfliessen können und den Körper nicht belasten
  4. Überprüfen der eigenen Gedanken zu Körper, Krankheit und Heilung
  5. Auf die Signale des Körpers lauschen und danach handeln
  6. Annehmen, was jetzt da ist an Symptomen, damit es sich verändern kann
  7. Die eigenen Selbstheilungskräfte, die im Grunde nichts anderes sind als deine eigene Liebeenergie aus deinem Herzzentrum, anerkennen und aktivieren.

Hier komme ich nun zum Ende und ich danke dir, dass du bis hierher dabei geblieben bist. Vielleicht kannst du ja etwas davon für dich mitnehmen in deine Welt?

Ich wünsche dir ein gesundes und gesegnetes Leben!

Vielen Dank!

Veröffentlicht von Elvira1211

Ich bin.

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